Denn bedauerlicherweise können viele Millionen Bürger zwar mit den Statistiken und den sich daraus ableitenden Schlussfolgerungen über die dritte, zweite und erste Fußball-Bundesliga souverän umgehen, fallen aber auf jede hanebüchene Behauptung über die Kriminalitätsstatistik herein wie Schulkinder. Das kann man verbessern.
Die Multiplikatoren der Presse sind aufgerufen, nicht länger auf desinformative Scheinargumente hereinzufallen oder solche selbst zu produzieren. Würden die Redaktionen das Thema so ernst nehmen, wie es ihre Schlagzeilen vortäuschen, müssten sie erkennen, dass die PKS nicht „das“ Bild der Kriminalität zeigt, sondern nur ein Bild – aus einem ganz bestimmten Blickwinkel, mit vielerlei Verzerrungen und noch mehr Voraussetzungen, die man kennen muss, will man ein seriöses Ergebnis vermitteln oder gar Politik daraus machen.“
